Schönstatt - Begegnungen

Den Prozess der inneren Wiedervereinigung mitgestalten

Jahrestag der Heiligtumseinweihung im "Kleinen Paradies", Eichsfeld

Procession: about 400 pilgrims came to celebrate the anniversary of the Shrine on the "Day of German Unity", October 3
Prozession: etwas 400 Pilger feierten den Jahrestag des Heiligtums am "Tag der Deutschen Einheit", 3. Oktober
Father Tilmann Beller inspired all to actively contribute in the process of the "inner re-unification" of Germany
Pater Tilmann Beller forderte dazu auf, den Prozess der inneren Wiedervereinigung aktiv mitzugestalten
A rose for the "Queen of Unity"
Eine Rose für die Königin der Einheit
Flower Crown in the Shrine - sign of love and gratitude
Blumenkrone im Heiligtum - Zeichen der Dankbarkeit
Fotos: Thon © 2001

(A.u.G.Thon) Den Prozess der inneren Wiedervereinigung Deutschland aktiv mitzugestalten, dazu rief der Bewegungsleiter der deutschen Schönstattbewegung, Pater Tilmann Beller, die Schönstattfamilie im Eichsfeld am 3. Oktober auf. Der "Tag der Deutschen Einheit" in Erinnerung an die Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990, ist für die Schönstattfamilie im Eichsfeld in besonderer Weise der Tag ihres Heiligtums, des Dankesgeschenkes der deutschen Schönstattbewegung für die Einheit. Am 3. Oktober dieses Jahres feierte die Schönstattbewegung den Jahrestag der Einweihung als "Startschuss" zur Vorbereitung auf das zehnjährige Jubiläum im Jahr 2002.

Der Tag der Deutschen Einheit war und ist immer ein großer Tag der Schönstattfamilie im Eichsfeld. Der erste Spatenstich für das Heiligtum 1991, die Einweihung des Heiligtums 1992, die Inthronisation des Heilig-Geist-Symbols 1998, die Grundsteinlegung des Bewegungshauses 1999 und dessen Einweihung im letzten Jahr, alles war an einem 3. Oktober. Zum 10jährigen Jubiläum des Heiligtums am 3. Oktober 2002 soll das Bild der Gottesmutter im Heiligtum eine Krone erhalten. Mit dem diesjährigen Kirchweihfest hat die die Vorbereitung dieses Ereignisses begonnen.

Heftige Regenschauer und Stromausfall bis zum Beginn der Festgottesdienstes so zeigten sich Wetter und Technik am Beginn des Festes. Dennoch konnte Herr Böning, der Vorsitzende des e.V., gutgelaunt und gottvertrauend ca. 400 Wallfahrer den Hauptzelebranten Pfarrer Jakob und die Konzlebranten Pater Beller Pfr. Hackethal, Pater Graf und Pater Czysch herzlich begrüßen. Wieder zeigte sich, wie wichtig und praktisch unser Begegnungshaus geworden ist.

Den Prozess der inneren Wiedervereinigung mitgestalten

Pater Beller, der Leiter der Deutschen Schönstattbewegung, wies in der Festpredigt auf die aktuelle Bedeutung des Namens unseres Heiligtums "Einheit in Freiheit" hin. Wir sind aufgerufen, im Dienst der Sendung der Gottesmutter den Prozess der inneren Wiedervereinigung unseres Volkes in Freiheit mitzugestalten. Wir müssen uns auch einsetzen für die Einheit in der Welt und in der nächsten Umgebung. Die Einheit in den Familien ist möglich durch die Gnade unseres Heiligtums. Man besucht diesen Ort und fühlt sich wieder besser, mag den anderen und schenkt ihm eine Rose: "Einheit ist dort, wo zwischen Menschen eine Blume ist - eine Rose, eine Rose der Liebe." Ja, von diesem Heiligtum der Einheit geht eine Kraft der Versöhnung aus. Dafür lohnt es sich zu leben. Mit diesem Ort und der Rose ist ein Name verbunden. Pater Rainer Maria Zinke hat uns das Symbol der Rose geschenkt.

Grenzen müssen fallen

Nach der Predigt folgte der "Kronengang". Jeder Wallfahrer steckte seine mitgebrachte Rose bzw. Blume in die vorgefertigte Kronenform. Wir schenken der Gottesmutter eine Blumenkrone mit dem Gedanken, da gibt es jemanden aus meiner unmittelbaren Umgebung, dem muss ich mich zuwenden, den bringe ich der Gottesmutter.

Dieser schöne Gottesdienst, mit tiefen Gedanken und symbolhaften Gesten, mitgestaltet vom Kirchenchor aus Reinholterode und der "Zackerländer Musikanten" aus Heyerode, bleibt allen in dankbarer Erinnerung.

Die Mittagspause wurde gut genutzt für Gespräche und Begegnungen. Die Kirmesmusik lud auch zum Tanzen ein. Für das leibliche Wohl aller Wallfahrer wurde wieder bestens gesorgt.

Die Abschlussandacht konnte bei herrlichem Wetter vor dem Heiligtum gefeiert werden. Pater Graf erinnerte an den 3. Oktober 1990: der Grenzzaun ist gefallen, die Mauer durchbrochen, wir sind ein Vaterland und ein Volk in Freiheit. Aber auch die Grenzen zwischen den Menschen, in Nachbarschaft, in der Verwandtschaft, bedingt durch Hass und Abneigung müssen fallen. Dafür möchte die Gottesmutter uns im Liebesbündnis erziehen.

Auf dem Weg zur Krönung am 3. Oktober 2002

Am Ende der Andacht wurde die Krone für die Krönung der Gottesmutter am 3. Oktober 2002 von Pfarrer Jacob, dem geistlichen Leiter der Schönstattfamilie im Eichsfeld gesegnet. Er verband damit den Wunsch, dass es ein gutes Jahr der Vorbereitung wird. Er sagte: "Jeder ist wertvoll und jeder möge sich einbringen."

Zum Schluss folgte ein Dank an alle, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben. Die Einladung zum gemeinsamen Kaffeetrinken wurde gern und von vielen angenommen.

Das Schönstattheiligtum im "Kleinen Paradies" bei Heiligenstadt, Eichsfeld, hat den Namen und die Sendung "Einheit in Freiheit."

 



Zurück/Back: [Seitenanfang / Top] [letzte Seite / last page] [Homepage]

Last Update: 16.10.2001 14:35 Mail: Editor /Webmaster
© 2001 Schönstatt-Bewegung in Deutschland, PressOffice Schönstatt, hbre, All rights reserved