Schönstatt - Begegnungen

Hoffnung und Herausforderung: ein neues Aufblühen christlichen Lebens

Zweiter Kongress der "Jungen Kampagne der Pilgernden Gottesmutter" mit etwa 700 Kindern und Jugendlichen

A song for Mary, the Pilgrim Mother: young missionaries in Atibaia
Ein Lied für die Pilgernde Gottesmutter: junge Missionare in Atibaia
Approximatey 700 children and young people participated in the Congress
Ungefähr 700 Kinder und Jugendliche waren beim Kongress dabei
Young missionaries: They know the words and values of their generation
Jugendliche Missionare: Sie treffen den Ton ihrer Generation
Choreography on the life of Don João Pozzobon
Choreographie zum Leben von Don João Pozzobon
Foto: Ir. M. Cacilda Becker

(Sr. M. Cacilda Becker) Am Beginn des dritten Jahrtausends, für das Papst Johannes Paul II. eine neue Blüte christlichen Lebens erhofft zurzur Erneuerung der Menschheit, weiß sich die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter gerufen, mit erneuertem apostolischen Geist ihren Beitrag zu leisten. Durch den Einsatz mir der Pilgernden Gottesmutter werden in Kindern und Jugendlichen Echtheit, Hchherzigkeit und die Sehnsucht geweckt, Zeugen des Glaubens, der Liebe zu Maria und zur Kirche zu sein und das Evangelium zu verkünden so wurde es deutlich beim zweiten Kongress der "Jungen Kampagne der Pilgernden Gottesmutter" deutlich.

In besonderer Weise muss es der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter um diejenigen gehen, die Zukunft und Hoffnung der Menschheit sind die Kinder und Jugendlichen. Mit der ganzen Kirche sieht sie die Kinder und Jugendlichen als Hoffnung und Freude der Welt, und sucht, sie nicht nur mit pastoralen Methoden zu erreichen, sondern ihren missionarischen Geist zu wecken und zu stärken, damit sie selbst zu Glaubenszeugen unter ihresgleichen werden. Der Heilige Vater spricht sagt ihnen immer wieder, dass Jesus sie braucht und ihre Freundschaft sucht, dass sie Zeugen seiner Liebe in der Welt sein und mit Begeisterung das Evangelium ins dritte Jahrtausend tragen sollen.

Evangelisierung mit der Pilgernden Gottesmutter

Die "Junge Kampagne der Pilgernden Gottesmutter" arbeit eng mit der Kirche zusammen für eine neue Blüte christlichen Lebens. Durch die Arbeit mit der Pilgernden Gottesmutter, so die Erfahrung, werden in den Kindern und Jugendlichen Echtheit, Großzügigkeit und die große Sehnsucht geweckt, Zeugen des Glauhens und der Liebe zur Kirche zu werden und das Evangelium weiterzugeben. Natürlich ist das nicht immer einfach. Die Jugendlichen in all ihrer natürlichen Begeisterung sind verschiedensten Einflüssen ausgesetzt und müssen erst lernen, ihren Weg zu finden. "Werft die Netze aus und fahrt in die Tiefe!" dieser Aufruf des Herrn am Anfang des dritten Jahrtausends war das Signal für die Vorbereitung des zweiten Kongresses der "Jungen Kampagne der Pilgernden Gottesmutter", die jetzt in Atibaia, Brasilien, stattgefunden hat.

Ein Fest feiern mit Maria

Diesel Kongress wurde wirklich zu einem Fest mit Maria. Etwa 700 Kinder und Jugendliche waren dabei. Es gab einen Musikwettbewerb, bei dem die verschiedenen Städte mit selbstkomponierten Liedern auftraten. Viele davon waren Pater Kentenich gewidmet. Es war eine einzige Ehrung für die Gottesmutter. Die Zeugnisse einiger Jugendlicher bewegten die Herzen der Anwesenden sehr, da sie Ausdruck echten Lebens waren. In einer Choerographie wurde das Leben von João Pozzobon dargestellt es war ein besonderer Augenblick, als der junge Mann, der ihn darstellte, aus ganzen Herzen die Liebe ausdrückte, die João Pozzobon zur Gottesmutter hatte und die Bereitschaft, der Sendung zu dienen mit aller Kraft des Lebens.
Ein Theaterstück mit dem Titel "Der kleine Pilger" vermittelte eine Botschaft, die die Kinder gut auf ihren Alltag anwenden konnten. Verbunden mit den Darbietungen waren einfache Erklärungen der Spiritualität Schönstatts, konzentriert auf die Gnaden vom Heiligtum.

Missionare der Zukunft

Die "Christus-Show" war eine frohe und gelockerte Darbietung, die mehr der Entspannung diente und gleichzeitig eine rregelrechte Katechese wurde. Mit der heiligen Messe schloss dieses Treffen der Missionare der Zukunft; sie wurden neu ausgesandt auf ihr jeweiliges Apostolatsfeld. Die Erwachsenen, die diese jugendlichen Missionare begleiten und sich in der "Jungen Kampagne" einsetzen und das mit viel Liebe tun, erlebten an diesem Tag auch, welche Früchte ihre Arbeit einträgt. Es ist wichtig, Kinder und Jugendliche anzusprechen, denn sie sind selbst die besten Träger der Evangelisierung in ihrer Altersgruppe, sie haben das Gespür für die richtige Sprache und den Gebetsstil ihrer Generation. Natürlich ist diese Arbeit eine Herausforderung, aber sie entspricht dem Anliegen Pater Kentenichs, der über geformte Persönlichkeiten auch wenn dies ein langer Weg ist die Kirche erneuern wollte.

"Denn er hat die Gottesmutter zu den Leuten gebracht..."

Hier sind einige Zeugnisse der Kinder und Jugendlichen:

Luiz Carlos Cunha: "Wir sind nach Atibaia gefahren und haben da eine Choreographie gemacht, Wir haben tagelang geübt, manchmal zweimal am Tag, aber es hat sich gelohnt weil es hat alles geklappt und keiner hat sich vertan. Mir hat das von Don João Pozzobon gut gefallen, er war ein guter Mensch, weil er die Mutter und Königin in die Häuser der Leute gebracht und mit ihnen gebetet hat. Das war eine Verpflichtung für ihn. Ich war zum ersten Mal in Atibaia und habe das Heiligtum der Gottesmutter von Schönstatt kennen gelernt. Da habe ich viel gelernt und ich möchte noch mehr lernen. Jede Woche sehe ich die Pilgernde Gottesmutter, weil wir immer in dem Haus von dem, den sie gerade besucht aus meiner Gruppe, zusammen beten. Ich hoffe, wieder einmal nach Atibaia zu kommen."

"So gut habe ich mich noch nie gefühlt"

Juciane Batestucci: "Das war eine besondere Reise für mich und meine Familie. Am Tag der Abfahrt sind wir ins Haus von Freunden gefahren und von da aus dann mit ihnen weitergefahren. Als wir ankamen, war es wie ein Traum, alles dort in Atibaia ist so ordentlich und wir hatten so schöne Zimmer. Kaum dass wir unsere Taschen im Zimmer hatten, sind wir ins Heiligtum gegangen. Als ich ins Heiligtum ging, war alles auf einmal ganz still in mir, als hätten sich alle meine Probleme gelöst. Als wir anfingen zu beten, war es mir als wenn jemand mich in den Arm nehmen würde... Es war wunderbar, so gut habe ich mich noch nie gefühlt. Wir waren dann im Zelt und haben die Choreographie eingeübt, dann gab es Essen und wir sind schlagen gegangen, und am anderen Tag war dann der Kongress, wo wir unsere Choreographie aufgeführt haben. Nach der Messe waren wir noch mal im Heiligtum um zu beten. Es war so wunderbar, nie werde ich das vergessen."

Ich hoffe, ich komme noch mal wieder

Gabriela da Cunha Piccin: "Ich habe mir nie vorstellen können, dass das Heiligtum der Gottesmutter so schön sein könnte! Wir haben sehr viel geübt für die Choreographie, aber es har sich gelohnt ... Ich hoffe, noch einmal wieder zu kommen. Mir haben die Schwestern sehr gefallen, wie sie mit uns umgegangen sind, echt nett und sympathisch!"
William Feitoza: "Meine Reise nach Atibaia war sehr schön. Wir kamen an und hatten schöne Zimmer, und dann sind wir ins Heiligtum gegangen, dann haben wir geübt. Wir haben im Zelt das Theater gesehen und einen Vortrag von einer Schwester gehört, und dann war unsere Choreographie. Nach dem Essen waren wir wieder im Zelt, für die Christus-Show, und dann war die Messe, und dann ging es zurück nach Santa Cruz."

Im Heiligtum sein ist eine besondere Gnade

Danielly Dias da Silva: "Ich habe es sehr interessant gefunden und viel gelernt. Im Heiligtum sein ist eine besondere Gnade, und ich habe sogar eine Nacht beim Heiligtum geschlafen und mich total gut gefühlt. Das ist ein Ort des Friedens, des Segens, ein Paradies. Unsere Choreographie war toll, und den Schwestern hat sie auch gefallen, Schwester Doralice hat gesagt, wir sollten noch mal kommen und sie aufführen, das hat mich sehr gefreut weil wir sehr viel geübt hatten. Ich bin sehr dankbar dafür, dass wir zu einem Heiligtum der Mutter und Königin kommen konnten und sogar da schlafen durften!"



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Last Update: 28.09.2001 15:42 Mail: Editor /Webmaster
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