Schönstatt - Begegnungen

Viele Farben Liebesbündnis

Rund ums Urheiligtum: Mai-Begegnungen

From South Africa and Italy to Schoenstatt: Josephine Catania (Rome and Cape Town), Edda & Assunta Valente, Johannesburg, Guiliana Tumiotto, Rome (l to r)
Von Südafrika und Italien nach Schönstatt: Josephine Catania (Rome and Cape Town), Edda & Assunta Valente, Johannesburg, Guiliana Tumiotto, Rome (v. l. n. r.)
Foto: PressOffice Schönstatt, mkf © 2001
Covenant of Love in Rome: Guiliana Tumiotti and two other members of the small Schoenstatt Movement in Rome
Liebesbündnis in Rom: Guiliana Tumiotti und zwei andere Frauen aus der kleinen römischen Schönstattfamilie
Foto: Romano Macro, Rom © 2001
"I think that God created this fountain specially for me!"
"Ich glaub, den Brunnen hat Gott extra für mich gemacht!"
Ingrid Sauter (r), Johanna Weithmann (l): "We had a lot of work to do at home, but we simply wanted to come to Schoenstatt on this weekend to thank the Pilgrim MTA for her visits!"
"Zuhause liegt schon ein Berg Arbeit, aber an diesem Wochenende wollten wir einfach nach Schönstatt und der Gottesmutter danken!"
A rose from Mary for the Mothers on Mothers' Day
Eine Rose von Maria für die Mütter zum Muttertag
Fotos: PressOffice Schönstatt, mkf © 2001

(mkf) Am Morgen des 31. Mai dankte die kleine Gottesdienstgemeinde bei der Messe im Urheiligtum stellvertretend für ganz Schönstatt für alle Geschenke dieses Monats. In diesem ungewöhnlich sonnigen Mai waren Pilger aus aller Welt nach Schönstatt gekommen, in großen Wallfahrten und ganz privat, hatten ihre persönliche Bündnisgeschichte und die originellen Farben ihres Liebesbündnisses zum Ursprungsort mitgebracht. Und einige von ihnen sind den Mitarbeitern von schoenstatt.de begegnet und sich darauf eingelassen, ihr Schönstatt mit anderen zu teilen.

Vom 12. –14. Mai waren vier Frauen aus Rom und Südafrika in Schönstatt. Giuliana Tumiotto gehört zur kleinen Schönstattbewegung in Rom; sie hatte sich lange auf eine geplante Wallfahrt von Rom nach Schönstatt gefreut. Als diese abgesagt wurde, lud eine Bekannte, Josephine Catain aus Kapstadt, die lange in Rom gelebt hat und oft dort ist, sie ein, mit ihr nach Schönstatt zu fahren – und ihre beiden Kusinen aus Johannesburg, Assunta und Edda Valente aus Johannesburg auch mitzukommen. Giuliana Tumiotto hat zusammen mit zwei weiteren Frauen im Mai 1999 im Cor Ecclesiae-Heiligtum ihr Liebesbündnis geschlossen: "Das hat mir damals sehr geholfen, den Tod meines Mannes zu verarbeiten." Jetzt ist sie froh, zum zweiten Mal in Schönstatt zu sein: "Das ist eigentlich etwas ganz Seltenes, dass eine Italienerin zu einem Marienwallfahrtsort nach Deutschland fährt, Italien ist schließlich das Land der Marienverehrung, wir haben Heiligtümer an jeder Ecke! Unsere kleine römische Schönstattfamilie muss sorgen, dass Schönstatt in der italienischen Mentalität zu Hause ist, dann kommen auch mehr aus unserem Land dazu." Josephine ist glücklich, in Schönstatt Schwestern wiederzusehen, die sie von Rom kennt. "Ich gehöre seit 1961 zu Schönstatt," erklärt sie. Ihre beiden Kusinen sind zum ersten Mal da; sie kennen das Heiligtum in Johannesburg.

"Das ist ja ein italienischer Name!"

Vor den Auslagen mit den Schönstatt-Zeitschriften im Büro der Pressestelle fangen Josephine und Giuliana an, Fragen zu stellen. Sie wollen mehr wissen vom Besuch von Kardinal Errázuriz in Schönstatt ("Vinculo" aus Chile liegt gerade da), und von der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter. Kopien von einer Zeitschrift aus Argentinien müssen her. "Ich hätte ja nie gedacht, dass ich spanisch lessen würde, aber ich möchte einfach mehr darüber wissen," sagt Giuliana. "Pozzobon, das ist ja ein italienischer Name!" Josephine ist dankbar für Informationen in englisch. "Viele Farbige in Südafrika kehren der katholischen Kirche den Rücken und gehen zu den Freikirchen oder Sekten," sagt sie. "Wir brauchen neue Ansätze, damit die Menschen sich zu Hause fühlen in der Kirche, dass sie da Hoffnung und einen Sinn finden."

"Danke für diesen schönen Ort!"

Ein Teenager winkt Schwestern, die vor dem Urheiligtum sitzen, zu. Er gehört zu einer Pfarrwallfahrt aus der Diözese Würzburg, die sich beim Urheiligtum von der Gottesmutter verabschiedet. Messdiener und Messdienerinnen und mehrere Jugendliche sind dabei, haben Fahnen getragen. "Uns hat es hier echt gefallen," ruft er den erstaunten Schwestern zu. "Danke für diesen schönen Ort!"

Ingrid Sauter aus Weisenhorn, Allgäu, ist an einem Samstag kurzentschlossen mit ihrer Bekannten, Johanna Weithmann gekommen. Sie wollte ihr den Ort zeigen, von wo aus die Pilgernde Gottesmutter zu ihr kommt. Johanna Weithmann: " Wenn die Gottesmutter bei mir im Haus ist, dann habe ich immer eine riesengroße Freude, sie macht wirklich etwas, sie wirkt! Ich freue mich jedes Mal auf sie. Und wenn sie da ist und ich in der Zeit auf der Sozialstation etwas Schweres habe, dann habe ich nie Angst, weil sie ja dabei ist. Ich nehme sie immer mit." Ingrid Sauter hat in der Pfarrei mehrere Kreise angefangen, doch es gab auch Schwierigkeiten, weil einige nicht mehr mitmachen wollten, andere dagegen arbeiteten. "Da habe ich angefangen, dass ich jetzt immer, wenn ich das Bild weiter gebe, bewusst für die Familien, zu denen die Gottesmutter kommt, bete. Ich bete dann den Rosenkranz für jede. Wir wollen doch, dass die Gottesmutter zu allen kommt. Wir waren gerade schon im Urheiligtum, und da habe ich der Gottesmutter gesagt, doch, auch wenn es schwer ist, ich mache weiter." Sie zeigt ihrer Bekannten ein Bild von João Pozzobon, das sie im Internet entdeckt: "Johanna, das ist der Mann, der das alles angefangen hat, der hat auch nicht aufgegeben. Er hat auch geglaubt, dass die Gottesmutter zu allen kommen will!"

Eine Rose für die Mütter

Dass man auch in Schönstatt den Muttertag feiern und dabei verwöhnt werden kann, erlebten 57 Mütter aus der Gegend um Karlsruhe bei ihrer Tagung vom 11.—13. Mai in Schönstatt. Am Morgen des Muttertages erhielten sie alle im Heiligtum eine Rose: Geschenk der Mutter Gottes an die Mütter! "Meine Rose musste ich unbedingt der alten Schwestern schenken, der ich gestern begegnet bin," sagt eine der Frauen. "Sie hat mir so ganz unvermittelt erzählt: 'Ich habe das schönste Zimmer im Haus!' Das hat mich getroffen – ich war nämlich total unzufrieden mit unserem Haus! Irgendwie hat die Gottesmutter wohl diese Schwester benutzt, um mir mein Haus in einem neuen Licht zu zeigen." Auch für diese Schwester ist die Rose am frühen Morgen ein Gruß der Gottesmutter am Muttertag: "Gerade heute morgen habe ich der Gottesmutter gesagt: 'Jetzt ist Muttertag und ich hab nicht mal ein 'Blümle' für dich!' Und prompt kommt eine Rose!"

 

 



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Last Update: 03.06.2001 1:28 Mail: Editor /Webmaster
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