Schönstatt - Begegnungen

Die Liebe zu Maria feiern – mit 7.000 Pilgern am Heiligtum

Elfte Wallfahrt der Diözese Campo Limpo, São Paulo/SP zum Heiligtum in Atibaia, Brasilien

In his sermon, the Bishop of Campo Limpo spoke with much enthusiasm about the mission of Mary for this time
Mit großer Begeisterung sprach der Diözesanbischof über die Sendung der Gottesmutter für die heutige Zeit

The couple in charge for the Campaign in the diocese of Campo Limpo brought the diocese's Auxiliary Pilgrim MTA to the Pilgrims' Tent
Die Diözesanverantwortlichen der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter trugen feierlich das Bild der eigentlich Verantwortlichen ins Zelt

Many people participated with the different elements of Holy Mass
Viele Personen waren bei der Gestaltung der heiligen Messe beteiligt

Foto: Sr. Adriane Maria, Atibaia © 2001

(Sr. M. Isabel, Sr. Adriane Maria) Es war bereits die 11. Wallfahrt aus der Diözese Campo Limpo, und sie zeigte wie schon so oft die ursprüngliche und tiefe Liebe der Brasilianer zur Dreimal Wunderbaren Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt. Am Bündnistag im März waren es 120 Busse, die aus dieser Diözese zum Heiligtum nach Atibaia fuhren. Mit den 30 Bussen aus anderen Orten waren es über 7.000 Pilger, die ihre Liebe zu Maria mit Gottesdienst, Gebet und Liedern feierten.

Diese Wallfahrt geht zurück auf die besondere Verehrung, die der Bischof Emílio Pignoli seit Jahren für die Mutter und Königin Schönstatts hat. Er erzählt gern, dass die Situation der Diözese vor 11 Jahren mehr als problematisch war. Auf Anregung eines Priesters seiner Diözese brachte er damals den Diözesanklerus zu einer Exerzitienwoche zum Heiligtum nach Atibaia. Bei dieser Gelegenheit lernten einige Priester die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter kennen und beschlossen, diesen Lebens- und Gnadenstrom auch in ihrer Diözese wirksam werden zu lassen.

Die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter - neues Leben für die Diözese

Aus diesem Anfang entstand ein neues Leben in der Diözese, durch das die Schwierigkeiten überwunden wurden. Die jährliche Wallfahrt zum Heiligtum entstand aus dem Wunsch des Bischofs und ist jedes Jahr mit der Erneuerung der Weihe der Diözese an die Gottesmutter von Schönstatt verbunden. Die Diözese bereitet sich auf diese Wallfahrt vor; die einzelnen Pfarreien übernehmen dabei konkrete Aufgaben, damit alle an diesem großen Fest der Begegnung am Heiligtum teilnehmen können.

Um 9.00 Uhr begann der Wallfahrtstag beim Heiligtum; von Anfang an war der Bischof dabei; er begleitete die Prozession vom Heiligtum zum Pilgerzelt mit dem festlich geschmückten Bild der Gottesmutter von Schönstatt. Während die einzelnen Pfarreien begrüßt wurden, hörten drei Priester und der Bischof persönlich Beichte.

Die eigentlich Verantwortliche ist Maria

Um 10.00 Uhr begann die heilige Messe. Das Ehepaar, das in der Diözese als Koordinatoren die Verantwortung für die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter hat, trug zu Beginn das Bild der eigentlich Verantwortlichen ins Pilgerzelt – ein großes Bild der pilgernden Gottesmutter, eine Nachbildung des Bildes, mit dem João Pozzobon am Beginn der Kampagne zu Fuß von Familie zu Familie ging, um ihnen die Gottesmutter ins Haus zu bringen. Jede Diözese hat ein solches Bild, eine "Peregrina Auxiliar" als "Verstärkung", Ausdruck auch dafür, dass es nicht um eine geniale pastorale Methode geht, sondern darum, dass Maria die Möglichkeit bekommt, zu wirken, wie Pater Kentenich im Blick auf die Kampagne sagte. Mit weißen Fähnchen, Applaus und Applaus wurde die Gottesmutter begrüßt, während alle das Lied zur Pilgernden Gottesmutter sangen: Mãe Admirável, ó Mãe Peregrina... Wunderbare Mutter, pilgernde Mutter ... Die Messe war ganz von den Koordinatoren und Missionaren der Kampagne in der Diözese vorbereitet worden; wie alle anderen Wallfahrten dieses Jahres, stand sie unter dem Thema: "Heiligtumspilger, im Liebesbündnis kommt, kennt und kündet!" Es war ein Erlebnis und ein Fest, aus dem alle ein Wort und einen Anstoß für den Alltag mitnehmen konnten.

Nach der heiligen Kommunion wurden die fünf Gesätze des freudenreichen Rosenkranzes dargestellt. Während zum Schluss eine jugendliche das "Salve Regina" sang, kam eine andere Jugendliche herein, ähnlich gekleidet wie Maria auf dem MTA-Bild, auf dem Arm ein Kind, das als Jesuskind gekleidet war. Sie stellte sich hinter einer Heiligtums-Silhouette hin; diese Szene sollte allen zeigen, wie sehr Maria jeden liebt, auf dem Arm trägt und zu Gott hinführt. eine Frau, die ein kleines Kind bei sich hatte und es Maria in den Arm legte, die es annahm und dabei das Magnificat sang: die Gnade der Beheimatung, die Maria vom Schönstattheiligtum aus allen anbietet!

Mittendrin und ganz: die Pilgernde Gottesmutter

Um 14.00 Uhr beteten alle den Rosenkranz; zu jedem Gesätz wurde ein Teil eines Hauses gebaut; für die Familien ist Maria ganz nah und mittendrin in ihrem Leben als Pilgernde Gottesmutter, die sie regelmäßig zu Hause besucht und vor den Gefahren bewahrt, die das Familienleben bedrohen. Es war ein bewegender Anblick, wenn ganze Familien – Vater, Mutter und Kinder – , den Rosenkranz in der Hand, voller Vertrauen gemeinsam beteten. Mit dem Eucharistischen Segen schloss der Wallfahrtstag.

Eine lange Schlange vor dem Heiligtum

An diesen Tagen erlebt man immer neu die Liebe und Zuneigung der Menschen zu Maria. Spontan bildete sich eine Schlange vor dem Bild der Gottesmutter. Alle warteten darauf, bis sie zum Bild kamen, um für einen Moment ihre ganz persönliche Begegnung mit Maria zu feiern. Erst recht lang war die Schlange vor dem Heiligtum. Doch mit großem Glauben beteten die Menschen, während sie warteten, demn Rosenkranz oder schrieben ihre Anliegen auf.

"Heute schlafe ich im Bett der Himmelsmutter!"

Ganz schön war die Reaktion eines Kindes. Das zweijährige Mädchen wurde während der Wallfahrt sehr krank, es bekam hohes Fieber und war ganz elend. Die Mutter brachte es auf die Krankenstation. Die Freude der Kleinen rührte alle. Als die Krankenschwester sie ins Bett legte und sie das weiße Bettzeug sah, rief die Kleine: "Mama, heute schlaf ich im Bett der Himmelsmutter!" Sie hatte es verstanden – sie war im Haus der Himmelsmutter gewesen, im Heiligtum, in dem Tausende von Menschen aller Rassen, Sprachen und Schichten ein Zuhause haben.

Am Schluss des Tages waren alle voller Dank an Maria, die ihr Haus für 7.000 Menschen geöffnet hatte: "Ich glaube fest, dass nie zugrunde geht, wer treu zu seinem Liebesbündnis steht!" (P. Josef Kentenich)

 



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Last Update: 28.04.2001 0:25 Mail: Editor /Webmaster
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