Schönstatt - Begegnungen

Ganzheitliche Liebe leben ein Ja zur Schöpfung Gottes

Tagung im Haus der Familie, Schönstatt mit Ehepaar Jensen aus Chile

Das Referenten-Ehepaar: Pilar und Luis Jensen, Chile
Neben den Vorträgen und Gesprächsrunden gab es ein buntes Programm für die Kinder und die ganze Familie
Die Initiatoren des Wochenendes: Maria und Ulrich Wolff, Institut der Schönstattfamilien
 
Neben den Vorträgen und Gesprächsrunden gab es ein buntes Programm für die Kinder und die ganze Familie
 
Fotos: PressOffice Schönstatt, hbre© 2001
(M. Knauft, R. Stockinger) Auf Einladung des Instituts der Schönstattfamilien trafen sich über 15 Familien aller Altersgruppen aus den Familiengemeinschaften Schönstatts mit Ehepaar Jensen aus Chile vom 9. 11. Februar im Haus der Familie in Schönstatt. Ziel des Wochenendes war es, eine ganzheitliche Sichtweise der ehelichen Liebe, wie Pater Kentenich sie vermittelt, tiefer zu entdecken und die eigene Geschöpflichkeit besser zu verstehen und anzunehmen.

Das Ehepaar Jensen stellte ihre vielfältigen Erfahrungen im Bereich zwischenmenschlicher Beziehungen und der Sexualität dar. Luis Jensen Escudero ist Gynäkologe, seine Frau Pilar ist Pädagogin. Beide konnten sowohl aus ihrer reichen Berufserfahrung als auch vom eigenen Leben eine ganzheitliche Sicht von Sexualität vermitteln. Ab März arbeitet Herr Jensen in Rom als Institutsdirektor der Gemelli Klinik im Vatikan auf diesem Gebiet. Als Generalkursführerfamilie gehört das Ehepaar Jensen zur Generalleitung des Institutes der Schönstattfamilien.

Ein ganzheitlicher Lebensstil

Unter vier Gesichtspunkten wurde das Thema näher beleuchtet:

        • Die Bedeutung der "Verantwortlichen Elternschaft" für uns, für die Kirche, für Schönstatt
        • Das biologische Fundament Gesetzmäßigkeiten der Weitergabe des Lebens
        • Psychologischer Aspekt: Lieben wie Gott liebt
        • Sozialer Aspekt: der Aufbau des Reiches Gottes durch unser sakramentales Leben

Es wurde deutlich, dass ein Leben mit der Natürlichen Empfängnisregelung nicht nur eine "Methode" ist sondern ein ganzheitlicher "Lebensstil". Die Frau sagt Ja zu sich selbst und wird auch vom Mann mit ihrer Fruchtbarkeit als Person ganz angenommen. Die periodische Enthaltsamkeit ist eine große Chance für das Ehepaar und Ausdruck der gegenseitigen Würde und Verantwortung. Darin liegt eine Dynamik, die das ganze Leben in seinen verschiedenen Phasen widerspiegelt. In Paargesprächen wurden die einzelnen Aspekte auf die jeweilige Situation der Eheleute konkretisiert. Die dabei auftauchenden Fragen wurden im Plenum, vom reichen Erfahrungsschatz profitierend, vom Ehepaar Jensen beantwortet.

Ein besonderer Dank galt an diesem Wochenende der genialen Übersetzerin Birgit Winter, Mitglied des Institutes der Frauen von Schönstatt, und den Initiatoren des Wochenendes, Maria und Ulrich Wolff, Institut der Schönstattfamilien. Die Tagung lebte durch eine große Offenheit der Paare und TeilnehmerInnen zueinander und durch die Anwesenheit der Kinder. Kinder und Eltern hatten beim gemeinsamen Singen, Spielen und Beten viel Spaß und konnten eine positive Atmosphäre erleben. Es war für alle eine lebendige und gewinnbringende Tagung, die im Januar 2002 fortgesetzt wird.

 



Zurück/Back: [Seitenanfang / Top] [letzte Seite / last page] [Homepage]

Last Update: 28.04.2001 0:25 Mail: Editor /Webmaster
© 2001 Schönstatt-Bewegung in Deutschland, PressOffice Schönstatt, hbre, All rights reserved