Schönstatt - Begegnungen

 

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Die Erfahrung, dass jede etwas ganz Besonderes ist – und die Welt bewegen kann

Über 900 junge Frauen aus 32 Ländern erleben weltweite Gemeinschaft in Schönstatt

Abschluss des Internationalen Treffens der Schönstatt-Mädchenjugend in der Aula der Anbetungskirche
In mehreren getanzten Szenen während der Abschlussveranstaltung wurde die Bedeutung der Krönung der Gottesmutter Maria verdeutlicht.

Eine "lebendige Krone"

Nach der Krönungsfeier: lebhaftes Fest und internationales Buffet rund um die Sonnenau
Abschied und Aufbruch zum Weltjugendtag nach Rom

(mkf) Mit einem internationalen Aussendungs-Gottesdienst in der Anbetungskirche in Schönstatt und dem Aufbruch zum Weltjugendtag in Rom endete am Sonntag für über 900 junge Frauen aus 32 Ländern das Internationale Treffen der Schönstatt-Mädchenjugend. Die Erfahrung, dass jede etwas Besonders ist und die Welt bewegen kann, drückte sich aus in einem Fest von Völkern und Kulturen, im Erfahrungsaustausch von jungen Frauen über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg, im gemeinsamen Beten und Singen. 'Lebendige Krone' ist das Stichwort geworden für das Engagement dieser jungen Frauen in Schule, Universität, Kirche und Arbeitsleben – wie Maria wollen sie durch den Alltag gehen im Bewusstsein der eigenen Würde und in sensiblem Umgang mit der Größe, Weite und Vielfalt der Schöpfung und der Einmaligkeit jedes Menschen.

Für die Mehrheit der knapp 600 Teilnehmerinnen aus Afrika, Nord-, Süd- und Mittelamerika, Australien, den Philippinen, Israel und europäischen Ländern war es die erste Begegnung mit Schönstatt, dem Ursprungsort der internationalen Schönstattbewegung. "Es ist verrückt," sagt Katie Jo Blaschko aus Minnesota, USA. "Auch wenn wir nicht miteinander reden konnten, hattest du das Gefühl, dass du die Leute schon ewig kennst, dass wir alte Freunde sind. Jede hat so viel Liebe ausgestrahlt. Es ist unglaublich – man kann nicht miteinander reden und doch so viel austauschen!!!" Spanisch, Portugiesisch, Polnisch, Englisch, Deutsch, Arabisch erklangen immer wieder gleichzeitig Gebete und Texte – bei Gottesdiensten, beim Abendfeuer vor der Anbetungskirche, beim Höhepunkt des Treffens am Urheiligtum und in Haus Sonnenau am Samstag, als die Jugendlichen Maria, die Frau an der Seite Jesu, krönten und ihr sangen: "Lass uns gleichen deinem Bild, ganz wie durchs Leben gehn; Maria, im Bund mir dir bewegen wir die Welt!" Begeisternd das Wissen, dass wie an Pfingsten sie alle einander in fremden Sprachen reden hörten – und verstanden.

"Ich sein, echt sein, bewegen, prägen – liebend radikal"

Ich sein, echt sein, bewegen, prägen, liebend radikal das neue Jahrtausend mitgestalten in begeistertem und engagiertem Christentum – dieser rote Faden durchzog die von jungen Frauen aus Südafrika, Mexiko, Argentinien, Paraguay, Portugal und USA vorgetragenen Statements. Wenn Thobeka George, eine farbige Südafrikanerin, sagt, dass das Liebesbündnis mit Maria ihr die Kraft gebe, ohne Würdeverlusst auf die raue Behandlung durch andere nicht rau zu reagieren, "weil ich mich geliebt weiß", oder wenn junge Frauen aus Paraguay sich die Neu-Evangelisierung an den Universitäten und den konkreten Einsatz für soziale Gerechtigkeit in ihrem Land auf die Fahne schreiben, dann wird Bewegung spürbar in der überfüllten Aula auf Berg Schönstatt. Das ist, was die jungen Menschen meinen, wenn sie sagen: globale Sonnenau bauen, lebendige Krone sein in der je originellen Eigenart und herausgefordert durch die je eigene soziale und religiöse Situation in ihren Ländern.

Die weltweite Gemeinschaft in diesem Ziel wird hautnah erfahrbar, als sich am Samstagvormittag bei praller Sonne über 900 junge Frauen auf einem freien Feld auf Berg Schönstatt in der Form einer Krone aufstellen, und dann, nachdem ein Foto gemacht ist – B&B Luftaufnahmen, Vallendar, machte es möglich – auseinandergehen: in den Alltag gesandt mit einer Erfahrung, die bleibt. Derselbe Prozess wird in der Prozession zum Urheiligtum, dem Ursprungsort und geistlichen Mittelpunkt der Schönstattbewegung und in der Krönungsfeier dort und in Haus Sonnenau erfahrbar. Dass Cornelius Beckmann und Franz Brümmer die Fotos von der 'lebendigen Krone' gerade in dem Moment bringen, als diese Feier abschließt, ist die Sahnehaube auf diesem Ereignis.

Freude bricht sich Bahn in einem farbenfrohen, lebhaften internationalen Fest am Abend. "Es ist so gut, zu wissen, dass ich nicht allein stehe," sagt Yadira Oceguera aus Mexiko, "dass diese 900 jungen Frauen um dieselben Ziele und Ideale kämpfen. Jetzt heißt es, bereit zu sein, als neue Menschen in einer neuen Gemeinschaft zu leben. Wir sind verantwortlich, jede von uns, und dürfen im Alltag nicht vergessen, was wir hier erlebt und versprochen haben."

 



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Letzte Aktualisierung: 17.08.2000 17:11 Mail: Redaktion / Webmaster
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