Schönstatt - Begegnungen

Am Morgen der Neuen Zeit – Neugeburt Christi in jedem Haus

Wallfahrt aus Schottland im Zeichen des Home Shrine Project 2000

Candlelit Procession to the Original Shrine on July 18.
Lichterprozession zum Urheiligtum am Bόndnistag.
Fr. Michael Savage

(mkf) Am Morgen der Neuen Zeit – Neugeburt Christi in jedem Haus: dieses Motto der schottischen Schönstattbewegung und ihres "Home Shrine Project 2000" stand auch über der Wallfahrt von Schottland nach Schönstatt, an der 50 Personen vom 14. – 22. Juli 2000 teilnahmen. Höhepunkt war die Bündniserneuerung am 18. Juli im Urheiligtum, bei der mehrere Familien und Einzelpersonen sich ein Hausheiligtum überreichen ließen.

Ankommen im Pilgerheim hieß es am Anreisetag, am anderen Morgen begann das Wallfahrtsprogramm mit einer heiligen Messe im Urheiligtum. Danach teilten sich die schottischen Wallfahrer in zwei Gruppen: die zum ersten Mal in Schönstatt waren machten eine Führung in Schönstatt mit, die anderen trafen sich im Alten Haus zu einem Vortrag über das Thema der Wallfahrt: "Was ist der 'neue Mensch'" – der Mensch, der die Herausforderung des neuen Jahrtausends nicht nur irgendwie überlebt, sondern der bereit und fähig ist, dieses Jahrtausend mitzugestalten, damit am Morgen der Neuen Zeit Christus in jedem Haus neu geboren wird.

Zeit für Stille, gemeinsames und persönliches Beten, Beichte und heilige Messen waren in den folgenden Tagen ebenso zum Programm wie Besuche im Pater – Kentenich – Haus, in der Missionsausstellung, in den Häusern und Kapellen am Ort Schönstatt. Dazu gab es Einkaufsbummel in Koblenz, eine Rheintour und eine Fahrt nach Rüdesheim und gelockerte Abende mit Singen, Quiz, Austausch.

Vier junge Frauen kamen an einem Nachmittag mit dem Taxi vom Schwimmbad zur Anbetungskirche: "Wir sind heute morgen schwimmen gewesen, das war herrlich – aber die Messe hier wollten wir natürlich nicht verpassen!" Eine von ihnen erkundigte sich nach den Liedern – sie spielte dann während des Gottesdienstes auf der Orgel der Anbetungskirche.

Ein Hausheiligtum mit nach Hause nehmen

Am 18. Juli, dem Tag des Monats, an dem Schönstätter in aller Welt den Gründungstag der Bewegung feiern – 18. Oktober 1914 – hatten die schottischen Wallfahrer eine Lichterprozession zum Urheiligtum, angeführt von einem jungen Mann, der stolz die schottische Flagge trug. Um 19.30 Uhr kamen sie am Urheiligtum an – und alle passten auch irgendwie hinein. Nach der Erneuerung des Liebesbündnisses überreichte Pfarrer Michael Savage (Pfarrei St. Pius X. in Glasgow) Familien und Einzelpersonen ein Hausheiligtum – eines wie diejenigen, die im Mai und Juni im Rahmen des "Home Shrine Project 2000" an über 4.000 Grundschulkinder und ihre Familien aus Glasgow und East Durbanshire gegeben worden sind. Stolz und Freude wurden spürbar, als anschließend Fotos mit den neuen Hausheiligtum gemacht wurden – im und vor dem Urheiligtum und mit schottischer Flagge.

Am Freitag, 21. Juli 2000, kehrten die schottischen Wallfahrer zurück – vom Ursprungsort zum nördlichsten Heiligtum der Welt: The Clachan, Campsie Glen bei Glasgow.

mehr Fotos: Fortsetzung


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Letzte Aktualisierung: 27.07.2000 10:47 Mail: Redaktion / Webmaster
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