Schönstatt - Begegnungen

Eine weltweite Familie erleben

Wallfahrt aus Südafrika und Zimbabwe nach Schönstatt

Meeting with professional women from Germany - sharing experiences
Treffen mit Berufstätigen Frauen aus Deutschland - Erfahrungsaustausch
July 9, 2000 - Five languages, 10 countries, one Covenant
9.Juli 2000 - fünf Sprachen, 10 Ländern, ein Liebesbündnis
A song from Ecuador shared Ein Lied aus Ecuador für alle
Highlight of the day - Holy Mass in the Shrine, with Covenant of Love
Höhepunkt - Heilige Messe mit Liebesbündnis
Jhilma Toledo, Bolivia -
Covenant of Love in Schoenstatt - Liebesbündnis in Schönstatt

(mkf) Einen Großteil des Programms hatte die Gruppe zusammen mit Wallfahrern aus New York. "Die Sprache war keine Barriere," erklärt eine Südafrikanerin. "Die meisten aus New York sprachen Spanisch, aber wir sind eine Familie, jung und alt, wir erleben uns geeint im selben Geist der Großzügigkeit."

"Das Internationale in Schönstatt wirft einen fast um," ergänzt eine andere. "Wir haben viel von den Leuten aus New York gelernt. Was mich beeindruckt: Es gibt viele Unterschiede, die Grundhaltung ist die gleiche. Und keiner denkt auch nur im Traum daran, etwas von der eigenen Art preiszugeben. Diese Stärke macht das Einssein möglich. Das nehme ich als neue Erfahrung mit nach Südafrika." Ein Ehepaar aus Mexiko schloss sich den beiden Gruppen an einem Tag an. "Er arbeitet in Deutschland, sie lebt in Mexiko. Sie haben hier ihre Silberhochzeit gefeiert und das Eheversprechen erneuert. Wir sind so etwas wie 'Silberhochzeits-Zeugen' für die beiden!"

Am ersten vollen Tag ihres Schönstattaufenthaltes hatten sich die Frauen aus Südafrika und Zimbabwe sich mit Frauen aus dem deutschen Mütterbund getroffen – einige von ihnen hatten sich zwei Jahre zuvor kennen gelernt, andere hatten konkret füreinander gebetet "Das Treffen mit unseren deutschen Gebetspatinnen war ein Höhepunkt für mich," sagte eine Südafrikanerin. "Meine 'Patin' ist 91 Jahre alte und kam mit ihrer Tochter. Sie begrüßten uns wie lange vermisste Schwestern oder Töchter, und es blieb kaum ein Auge trocken. Ihre Zeugnisse von ihren Erlebnissen mit Pater Kentenich haben in mir viel bewegt – keine von uns hat ihn je getroffen! Ich bin dadurch tiefer in Schönstatt hineingewachsen."

Am 9. Juli trafen sich die Mütter aus Südafrika und Zimbabwe mit Berufstätigen Frauen aus Deutschland – 1998 waren diese beiden Gruppen gemeinsam nach Dachau gefahren. "Als wir uns mit den jungen Frauen getroffen haben, war es auch ganz intensiv – solche Erinnerungen bleiben. Es war, als wären wir die ganze Zeit zusammen gewesen, und dass wir dann noch Jhilmas Liebesbündnis mitfeiern konnten, war das I-Tüpfelchen!" Jhilma aus Sucre, Bolivien, hatte mit den Berufstätigen Frauen aus Deutschland im Juni eine Dachaufahrt mitgemacht und sich dabei entschlossen, ihr Liebesbündnis zu schließen. Mit ihr und anderen jungen Frauen, die an dieser Fahrt teilgenommen hatten, waren es an diesem Nachmittag Schönstätter aus drei Kontinenten und 10 Ländern, aus drei Generationen und 5 Gliederungen, die Erfahrungen, Schokolade, Lieder und Erinnerungen teilten. "Vier Sprachen auf einmal in einer Cafeteria und alle verstehen sich. Das ist wie ein kleines Pfingsten."

Der Höhepunkt dieses Tages war eine heilige Messe in Englisch im Heiligtum in Marienland, zelebriert von Pater Devakumar SAC aus Indien, mit einer Predigt in Deutsch und Englisch, Lesungen und Liedern in drei Sprachen, einem Liebesbündnis in Spanisch. Eine Deutsche: "Als wir dann alle zusammen mit Jhilma das Liebesbündnis erneuerten und gleichzeitig in Deutsch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch und Kroatisch sagten: 'O meine Gebietern, o meine Mutter ...', da ist mir durch und durch gegangen: Ja, wir gehören zusammen im Liebesbündnis. Diesen Moment vergesse ich nie."

Die Welt entzünden

Was bleibt von 13 intensiven Tagen Schönstatt? "Bevor ich nach hier kam, wusste ich viel über Schönstatt. Jetzt habe ich es erlebt. Ich bin dankbar für das, was Schönstatt mir jetzt bedeutet. Ich fühle mich mehr verbunden." – "Ich habe eine große Liebe zu Pater Kentenich," meint Barbara Kern aus Johannesburg. "Und die wurde weiter und tiefer durch die Vorträge von Sr. Petra, die Predigten von Pater Vega, die pädagogischen Hinweise von Sr. Romelia, die nüchternen Tatsachen, die Sr. Thomasine uns weitergab. Ich könnte noch viel sagen. Kurz und knapp: Ich bin dankbar und sehr stolz, zu meiner internationalen Schönstattfamilie zu gehören."

Sheila Coleman aus Harare betete überall für ein Schönstatt-Heiligtum in Zimbabwe. Ihre Zusammenfassung: "Schönstatt ist wirklich ein 'schöner Ort', eine Heimat in der Fremde. Ich hatte viele schöne Begegnungen mit Jesus und Maria in diesen Tagen. Vieles ist mir neu klar geworden, es war ein Ruf, mich noch mehr einzusetzen und die Welt zu entzünden. Ja, eine totale Erneuerung meines religiösen Lebens und meines Engagements für Schönstatt. Gott segne alle, die das Feuer hier immer neu entzünden!"



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Letzte Aktualisierung: 25.07.2000 17:51 Mail: Redaktion / Webmaster
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