Schönstatt - Begegnungen

Am Abend – Lichter in und um Maria Rast

50 Jahre Schönstatt-Heiligtum in Maria Rast/Euskirchen

Kurz vor dem großen Regen: Zettel mit Beiträgen zum Gnadenkapital werden verbrannt
Das Logo vom Fest gab es auch als Aufkleber.

(mkf) Die Chöre "Aufbruch" und "Querbeet" gestalteten den Abend musikalisch mit. Es wurde ganz still im Zelt, als einige Personen persönlich Zeugnis gaben von der lebendigen Begegnung mit Maria im Zeichen des Pilgerheiligtums. Besonders beeindruckte war der Beitrag einer Frau, die in ihrer Familie Kinder aufnimmt, um die sich niemand kümmert. Sie zeigte, wie die Kinder ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten entsprechende Erfahrungen mit dem Bild machen. "Für einige behinderte Kinder reicht es, das Bild nur auf den Schoß zu nehmen, für andere gehört ein bestimmtes Lied oder Gebet dazu. Für alle besonders das Lied: Maria, breit den Mantel aus ... Es vermittelt gerade diesen Kindern ein Gefühl von Geborgenheit und Angenommensein." In über 900 Orten Deutschlands beteiligen sich insgesamt etwa 32000 Familien am Projekt 2000 Pilgerheiligtum - einer Initiative, die vor 50 Jahren in Brasilien begonnen hat und seit drei Jahren auch in Deutschland angefangen hat.

Anschließend zogen alle Teilnehmer in einer Sternprozession zum Heiligtum, wo die Inhalte der Krüge – viele Zettel mit "Fest-Geschenken" in einem großen Feuerbecken verbrannt wurden. Während das Feuer noch brannte, stiegen auch die bunten Luftballons zum Himmel. Pater Beller erteilte den Segen, und in die Schlussworte von Sr. M. Antonja fielen die ersten Regentropfen ... "Das war Maßarbeit," meinte ein Teilnehmer. "Ich war bisher noch nie hier," sagt jemand beim Verabschieden. "Aber ich komme wieder!"

 



Zurück: [Seitenanfang] [letzte Seite] [Homepage]

Letzte Aktualisierung: 25.07.2000 11:30 Mail: Redaktion / Webmaster
© 2000 Schönstatt-Bewegung in Deutschland, PressOffice Schönstatt, hbre, All rights reserved