Schönstatt: Begegnungen am Ursprungsort

18. April Bündnisfeier in Schönstatt
Weltweite Schönstattbewegung am Ursprungsort vertreten

(mkf) Vom Ort Schönstatt und aus der Umgebung versammelten sich Mitglieder und Freunde der Schönstattbewegung, um verbunden mit allen, die auf der Welt im Liebesbündnis stehen, das Bündnis vom 18. Oktober 1914 zu erneuern.

An diesem Bündnistag in der Karwoche waren viele Schönstätter vom Ort in den heiligen Messen im Urheiligtum, um das Liebesbündnis zu erneuern und auch alle zu vertreten, die an diesem 18. geistig den Ursprungsort besuchen.

Zur Bündniserneuerung um 19.30 in der Anbetungskirche kam vor allem die Schönstattfamilie vor Ort, dazu einige Besucher, die bereits zur Feier der Kar- und Ostertage in Schönstatt angereist waren. Durch die große Zahl von Schöntättern aus aller Welt, die zurzeit zu Schulungen oder zum Kennenlernen des Ursprungsortes in Schönstatt sind, war es eine sehr internationale Gemeinschaft, die zur Erneuerung des Liebesbündnisses zusammen kam - und alle mit vertrat, die irgendwo im Liebesbündnis leben. Durch die Landesfahnen, die beim Altar standen, die Gedenkjahrsfahne und die Fahne vom Jubiläum in Bellavista wurde die Verbindung mit dem weltweiten Schönstatt unterstrichen. Erstmals waren die Fahnen von Australien, Südafrika, Polen dabei sowie eine Fahne aus Nazareth, die an Schönstatt im Heiligen Land erinnerte.

Weltmacht Gnadenkapital

Junge Männer aus der Mannesjugend und Marienbrüder gestalteten die Bündnisfeier musikalisch. Pater Beller verband in seiner kurzen Ansprache die Feier des Leidens und Sterbens Christi in dieser Karwoche mit der Möglichkeit, die in Schönstatt durch das Gnadenkapital ganz praktisch gegeben ist im Sinne des Einschaltens in das Erlösertun Jesu. "Wir können einander erlauben, uns gegenseitig zur Belastung zu werden!" Wir könnten etwas füreinander tun, machte Pater Beller deutlich, auch wo wir mit den natürlichen Mitteln jemanden nicht erreichen, jemandem nicht helfen können. Jeder von uns habe Menschen, die ihn brauchen, die auf die Beiträge zum Gnadenkapital angewiesen sind. "Oft versprechen wir, etwas für jemanden zu tun, und schaffen es dann nicht. Wenn wir uns dann schämen, ist das zu Recht - und auch das wird, im Zugehen auf die Barmherzigkeit Gottes, zum Beitrag ins Gnadenkapital".

Wie immer, waren dann alle eingeladen, die Geschenke, Begegnungen, Erfahrungen und Herausforderungen der vergangenen Wochen zu betrachten und ins Gnadenkapital zu schenken. Die Zettel wurden eingesammelt und in den Krug gegeben. Draußen war schon das Feuer entzündet, in dem die Zettel anschließend verbrannt wurden. Nach "Breit um uns deinen Mantel" wurden weitere Lieder angestimmt: Dios te salve, Maria - As I kneel before you - ein Lied aus Indien. Ein wunderschöner Sonnenuntergang vergoldete den Abschluss der Bündnisfeier; viele kleine Gruppen standen noch lange zusammen und teilten die Freude am Liebesbündnis.




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Letzte Aktualisierung: 21.05.00, 02:45
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