Schönstatt: Begegnungen am Ursprungsort

Jubilee Joy
Freude kann Kreise ziehen

Jubilee Joy
Bibelarbeit, kreatives Tun und Austausch machen Freude.
the participants enjoyed working with bible quotes and sharing

(mkf) Wie das Jubiläumsjahr 2000 zum Wachsen der Freude beitragen kann, damit befassten sich Frauen aus amerikanischen Truppenstützpunkten bei einem Exerzitien-Wochenende vom 28. - 30. Januar in Schönstatt.

Im Luftwaffenstützpunkt Ramstein waren diese Exerzitien sowohl im Radio wie durch Mundpropaganda bekannt gemacht worden. Eine Frau, die zum ersten Mal in Schönstatt war, äußerte: "Wenn es hier noch mal irgendetwas Internationales von Schönstatt gibt, komme ich wieder! Mir gefällt einfach, wie international Schönstatt ist!" Durch einige Frauen, die schon mehrmals in Schönstatt gewesen waren, erhielten alle anderen bereits am ersten Abend eine Vorstellung von diesem Ort und der Schönstatt-Idee.

Thema war "Jubilee Joy" – Jubiläumsfreude. Mit Bibelarbeit wurde zunächst die Bedeutung des Jubiläums im Alten Testament erarbeitet; anschließend konnte jede ein Bildwort zum Thema ziehen und sich damit persönlich beschäftigen. Eine Frau: "Ich habe das Bild mit dem Wort ‚Zeugnis‘ gezogen. Ich glaube, genau stehe ich auf meinem Glaubensweg. Ich muss eine Nische finden, wo ich Zeugnis für meine Liebe zu Jesus geben kann."

Ob Freude ansteckend ist?

Am Nachmittag war Zeit, an einer heiligen Messe in Englisch teilzunehmen und das Sakrament der Versöhnung zu empfangen –was einem sonst gut tat. Eine Frau meinte: "Das waren meine allerersten Exerzitien. Ich fühlte mich so willkommen hier. Am Samstagnachmittag habe ich vier Stunden lang geschlafen – ich glaube, ich war wirklich müde und brauchte bloß Ruhe!"

Am Abend ging es um die Frage: Ist Freude ansteckend? Die Frauen wurden angeregt, in Gruppen aus einer Bibelstelle - beispielsweise der Auferweckung des Jünglings von Naim – Eigenschaften herauszuarbeiten und damit ihr "Haus der Jubiläumsfreude" zu bauen. Als Illustration diente die Geschichte eines jungen Mannes, der zum katholischen Glauben konvertieren wollte und einen Priester um die Adresse eines Hauses fragte, wo er anklopfen, hereingehen und christlichen Leben erleben könnte. Alle waren mit Feuereifer dabei und entwickelten dabei höchst unterschiedliche kreative Fähigkeiten.

Die Krönung des Abends war die Ansteckung durch eine Frau, die urplötzlich Zaubertricks vorführte, die zum Thema "Freude" passten. Staunen bei denen, die sie kannten und nichts von diesen Talenten wussten, Freude und viel Gelächter bei allen Teilnehmerinnen!

Und jetzt das Liebesbündnis

Solche Tage tun gut, so die einstimmige Meinung der Teilnehmerinnen. Eine meinte: "Ich hatte Schwierigkeiten mit meiner Familie. Diese Exerzitien haben mir neue Perspektiven gegeben." Eine Frau, die aus Vilseck, Bayern, angereist war: "Ich bin fünf Stunden gefahren, um das hier mitzumachen. Ich brauchte einfach neue Freude für mein Leben, und deshalb sprach mich das Thema spontan an. Ich hoffe, dass ich wieder einmal kommen kann."

Am Sonntag machten einige Frauen kräftig Werbung für die Messe in der Anbetungskirche – in Deutsch, aber feierlich, und das gefiel ihnen sehr. Anschließend fuhren alle zum Urheiligtum, wo es eine kurze Erklärung zur Gründung Schönstatts und ein anschließendes intensives Gespräch darüber gab. Beim Abschied sagte eine Frau: "Ich möchte bald mein Liebesbündnis machen. Jetzt war ich schon ein paar Mal in Schönstatt, und ich spüre, jetzt ist es Zeit für diesen Schritt. Ich möchte zu Schönstatt gehören."





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Letzte Aktualisierung: 26.02.00, 00:47
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